Arbeitsbereich Bewegungs- und Trainingswissenschaft der Universität Hamburg

Im Rahmen der Hamburgiade präsentiert der Arbeitsbereich Bewegungs- und Trainingswissenschaft der Universität Hamburg unter der Leitung von Prof. Dr. Klaus Mattes eine Auswahl seiner Forschungsschwerpunkte. Zusammen mit Personal Trainer Jan Winter von essential qinetics werden am gemeinsamen Stand unter anderem die Rad-, Lauf- und Ganganalyse sowie das wissenschaftlich fundierte Programm zum Betrieblichen Gesundheitsmanagement und die Herzratenvariabilität als Stressindikator vorgestellt.

Sportler und Zuschauer können am Stand des Arbeitsbereichs kostenlos wissenschaftliche Analysen durchführen lassen und herausfinden, ob sie muskuläre Dysbalancen haben oder Informationen über die Stressbelastung erhalten.

Firmenkunden können sich zum Thema Betriebliches Gesundheitsmanagement informieren. Das von der Universität Hamburg entwickelte BASE-Konzept erfasst die physischen sowie psychischen Belastungen am Arbeitsplatz und hilft Unternehmen krankheitsbedingte Fehltage zu reduzieren.

Der Stand des Arbeitsbereichs befindet sich im Foyer Ost in der Sporthalle Hamburg und ist am 13. und 14.05. von 10-18 Uhr geöffnet.

Wie „rund“ ist Ihr Tritt? Wissenschaftlich fundierte Radanalyse

Der „runde Tritt“, als biomechanische Idealtechnik der Trettechnik, besitzt eine Schlüsselfunktion für die Geschwindigkeitssteigerung ohne zusätzlichen physiologischen Aufwand. Das Wattbike Fahrradergometer misst über spezielle Sensoren in den Pedalen die Kraftverteilung während der Bewegung und stellt die Kraftkurve optisch auf einem Display am Lenker dar. Über die Form der Kurve können Fragen zur Qualität der Trittbewegung, zu Links-Rechts-Unterschieden sowie zur optimalen Radeinstellung etc. beantwortet und der runde Tritt durch visuelles Feedback trainiert werden.

Lauf- und Ganganalyse – wissenschaftlich fundierte Lauf- und Ganganalyse

Viele Verletzungs- und Überlastungsschädigungen des Bewegungsapparates resultieren aus einer Fehlbelastung der biologischen Strukturen während des Laufens bzw. Ganges. Mit Hilfe moderner Kamera- und Laufbandtechnik werden mögliche Fehlbelastungen  analysiert und auf Grundlage der Ergebnisse  individualisierte Trainings- und Therapiekonzepte zu Prävention und Rehabilitation entwickelt.

Betriebliches Gesundheitsmanagement – mit wissenschaftlicher Begleitung zum gesunden Unternehmen

Gesunde und motivierte Mitarbeiter sichern den Erfolg eines jeden Unternehmens. Das von der Universität Hamburg entwickelte BASE-Konzept wurde bereits in über 13 Betrieben bei über 600 Mitarbeitern erfolgreich umgesetzt und beinhaltet eine Erfassung der physischen sowie psychischen Belastungen am Arbeitsplatz, darauf abgestimmte Beratungen sowie Schulungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das BASE-Konzept ist außerdem multiplikativ angelegt, um positive Effekte langfristig zu sichern.

Sind Sie gestresst? – Die Herzratenvariabilität als Stressindikator

Schlagworte wie „Burn-Out“, „stressbedingter Rücken- oder Kopfschmerz“ und „stressige, neue (Arbeits)welt“ werden sowohl in den Medien als auch in der Wissenschaft immer wieder aufgegriffen und diskutiert. Zu viel und dauerhafter Stress erhöht das Risiko für viele chronische Erkrankungen. Eine Methode, um den persönlichen Stressindex zu bestimmen, stellt die Herzratenvariabilitätsmessung dar. Die Variabilität des Herzschlages ist ein Indikator dafür, wie gut sich das Herz an Belastungs- und Entspannungssituationen anpassen kann. Eine geringe Herzratenvariabilität ist ein Zeichen für ein Ungleichgewicht zwischen dem sympathischen (dem angespannten) und dem parasympathischen (dem entspannten) Nervensystem.