Mehr Engagement für den Sport in Hamburg

Ostersonntag, das Suchen ist abgeschlossen und wir sind fündig geworden. Am 22. März gab es auf den Seiten des HSB und am 23. März in der F.A.Z. jeweils eine kleine Nachberichterstattung zum Olympiareferendum, sowie der Frage, wie es um den Spitzensport im Besonderen und dem Breitensport im Allgemeinen am Standort Hamburg bestellt ist.

Es ist nicht so, daß nun ausgerechnet im BSV Hamburg die Uhren anders ticken und die Problematiken andere wären als beim HSB und im Profisport. Beileibe nicht. Dort wie hier, wird über mangelndes Engagement geklagt, werden Ideen eingefordert, auf Nachwuchs gewartet, die Verantwortung woanders gesucht und es wird viel und oft diskutiert. Was bleibt fast immer auf der Strecke? Der Sport.

Beim Referendum haben sich 360.000 Hamburger gegen die Verwendung von öffentlichen Geldern zur Organisation eines Mammutevents, Doping und Korruption ausgesprochen. Zusammen mit den 360.000 Befürwortern macht das eine Basis von 720.000 Hamburgern, die sich für den Sport aussprechen. Und deshalb ist die Hamburgiade nicht nur ein Fingerzeig auf, sondern konsequentes Handeln für den Sportstandort Hamburg.

Hamburg hat die Sportstätten, hat die Aktiven und mit der Hamburgiade nun auch ein Multisport Event. Offen für alle, die vom 27. bis zum 29. Mai für ihre BSG oder ihr Unternehmen an den Start gehen. 48 Stunden (mit-)machen, entscheiden, ob sich etwas verändern wird oder wir in der Melancholie des Konditionals verharren.